Reiter- und Ferienhof Redder

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Reiten im Winter in NRW Drucken E-Mail

Reiten im Winter ist für Ross und Reiter eine besondere Herausforderungen

Wenn die Temperaturen fallen und auf den Wiesen nur mehr die Eisblumen blühen, sehen sich Ross und Reiter besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Das fängt schon beim richtigen Futter an: Wenn die Tage kürzer werden, sorgt der nachlassende Lichteinfall dafür, dass das Fell wächst. Generell hat daher in der Folge das Pferd auch kein Problem mit der kommenden Kälte, es ist gut gewappnet. Aber nicht nur wegen des Fellwechsels im Herbst haben die Tiere dann einen erhöhten Nährstoffbedarf. Auch die kalte Witterung fordert ihren Tribut. Gleichzeitig ist der Gang auf die Koppel manchmal gar nicht oder nur eingeschränkt möglich, sodass auch der Bewegungsspielraum der Pferde eingeschränkt ist.

Hochwertiges Futter ist jetzt wichtig!

Wenn auch in dieser Wintersaison die Temperaturen bislang haben Gnade walten lassen, muss man doch diverse Faktoren bei der Winterfütterung beachten. Zunächst müssen die Tiere ihren Fellwechsel gut hinter sich bringen; dazu benötigen sie in erhöhtem Maß Spurenelemente, allen voran Zink, damit das Fell gut ausgebildet werden kann. Hochwertiges Raufutter stellt die Basis des Winterfutters dar. Wohldosiertes Kraftfutter in Form von Pellets und Müesli sowie gegebenenfalls Mashfutter und wenn nötig Öle als Energielieferant tun den Tieren ebenfalls gut. Der Winterfutterplan wird schließlich abgerundet durch Frisches wie Äpfel, Karotten und weiteres Obst und Gemüse.

Kalte Gebisse in warmem Wasser anwärmen!

In der kalten Jahreszeit benötigen die Pferde zudem extra Winterdecken. Dabei sollte man besonders darauf achten, Scheuerstellen am Buggelenk und am Wiederrist zu vermeiden. Manche Pferde wollen im Winter auch das kalte Gebiss nicht so richtig annehmen. Hier kann man helfen, indem man es vorher in warmes Wasser taucht. Auch der Winterbeschlag will gut überlegt sein: Nimmt man die Eisen ganz ab oder rüstet man mit Stiften, Stollenlöchern und Schneeeinlagen auf?

Winterliche Ausritte machen Ross und Reiter Spaß.

Allgemein geht es im Reitbetrieb ruhiger zu, die dunklen Wintermonate haben jedoch auch ihren ganz eigenen Reiz. Winterliche Ausritte, zumal bei Schnee beziehungsweise an klaren und sonnigen Tagen, machen Ross und Reiter Spaß. Auch auf dem Reiter- und Ferienhof Redder sind nun alle Youngsters im Stall, werden gehegt und gepflegt und im Lauf der nächsten Monate auf den „Ernst des Lebens“ vorbereitet. Die Voraussetzungen sind gut: Bis auf die jüngste Stute sind bereits alle sattelfest und warten auf ihren Einsatz als tolle Reitpferde für Ferienkinder und junge Reiter aus der Region. Egal ob Pony oder Großpferd, hier findet jeder Reitbegeisterte auch für einen winterlichen Ausritt den passenden Vierbeiner. Und wem es draußen zu kalt ist, dem steht die hofeigene Reithalle zur Verfügung. Auch wer erst ab dem späten Nachmittag dem Reitsport frönen kann, ist mit der Reithalle gut bedient. So haben Ross und Reiter auch in der dunklen Jahreszeit etwas Bewegung - und die tut ja bekanntlich immer gut!


 

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